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Wie Journalisten Rueckwaertssuche zur Verifikation nutzen

·6 Min. Lesezeit

Bilder verbreiten sich schneller als Fakten

In Breaking-News-Lagen geht ein starkes Foto in Minuten viral. Die entscheidende Frage lautet: stammt es wirklich vom behaupteten Ereignis?

Der Standard-Schritt in Redaktionen

Redaktionen starten oft mit einer Rueckwaertssuche:

1. fruehere Veroeffentlichungen finden 2. Zeitkontext pruefen 3. Originalquelle identifizieren

Wenn ein Bild bereits Jahre alt ist, ist die aktuelle Behauptung meist falsch.

Typische Warnsignale

  • alte Katastrophenfotos als aktuelle Meldung
  • Bilder aus anderem Land mit neuer Caption
  • angebliche Augenzeugenbilder, die in Wirklichkeit aus Archiven stammen

Was in den Treffern geprueft wird

  • fruehestes Datum
  • Quelle mit hoechster Glaubwuerdigkeit
  • Abweichungen zwischen Bildversionen und Beschreibungen

Praktischer Workflow

Viele Teams kombinieren mehrere Tools. FindSource.io hilft dabei, konkrete Quellseiten schnell zu sammeln, statt nur aehnliche Motive zu zeigen.

Fazit

Rueckwaertssuche ersetzt keine komplette Verifikation, aber sie ist einer der schnellsten Wege, recycelte oder falsch kontextualisierte Bilder zu erkennen.

Möchten Sie es selbst ausprobieren?

Laden Sie ein beliebiges Bild hoch und sehen Sie, wo es im Web erscheint.

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